Biomanufaktur Havelland

Teaser Biomanufaktur Havelland
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Biomanufaktur Havelland

„Dieser Betrieb ist für mich wie ein Kind. Da steckt mein ganzes Herz drin.
Deshalb will ich hier vor allem das beste Fleisch der Region haben und Spitzenqualität produzieren.“ Thomas Schubert, Geschäftsführer

Die Biomanufaktur Havelland

Früh morgens in Velten. Noch vor Sonnenaufgang betritt Gabriel Pahl die Biomanufaktur, geht durch ihre Räumlichkeiten und prüft alles auf Sauberkeit. Dann setzt der Betriebsleiter sich in seine kleine Kammer; erstellt er in aller Ruhe den Tagesplan, legt eigens entwickelte Rezepte bereit. Kurz nachdem die Belegschaft eingetroffen ist, flitzen auch schon die ersten Messer meisterlich durch saftige, gut abgehangene Stücke. Bald darauf wird heißer Dampf die Luft des Brühraums erfüllen und aromatischer Buchenduft zahlreiche Rohwürste im Räucherraum umhüllen.

Begeben wir uns zu den Ursprüngen raus aufs Land: Im weichen Morgenlicht des Müritznationalparks sieht man sandfarbene Schweine etwas verschlafen in ihren weitläufigen Parzellen wühlen. Laut Landwirt Karsten Dudziak werden sie erst am Nachmittag so richtig wach. Man lässt ihnen hier draußen ihren Rhythmus. Neben Wiesengrün und Biofutter fressen sie auch Apfeltrester. Der unterstützt die Einlagerung von aromatischem Fett. Deswegen kennen wir sie auch als Havelländer Apfelschweine. Nur 50 Kilometer weiter westlich ist gerade eine Schafherde auf dem Weg zum See. Die Müritzlämmer betreiben hier Landschaftspflege, indem sie das aggressive Schilf zurückdrängen. Ihre Koppeln sind durch Wolfszäune gut geschützt, denn er ist wieder da, der Graue – fast wie im Märchen. Gemütlich Kräuter kauend, werden sie sich zu Mittag ein schattiges Plätzchen suchen. Ganz ähnlich machen das ihre Kolleg*innen im Elbtal, südlich von Berlin. Dort nutzen traditionell gekleidete Schäfer*innen die weiten Wiesen für ihre extensive Haltung. Das Ergebnis: zartes, mildes Spitzenfleisch. Setzen wir unsere Reise Richtung Spreewald fort! Im Sielower Aueroxenreservat beginnt klimatisch schon die Taiga. Den robusten Uckermärker Rindern macht das freilich nichts aus. Gelassen fressen sie mit grasfeuchter Schnauze Futter, das ausschließlich von den eigenen Feldern stammt, kommen dann aus dem Stall getrabt, um ihre Blicke über die karge Landschaft schweifen zu lassen. Langsam wachsen sie hier auf. Denn Eile schmeckt nicht. Zurück in der Biomanufaktur Havelland: Geschäftsführer Thomas Schubert ist jeden Tag in der Produktion. Heute zur Verkostungsrunde wird er Wurstwaren und Salate mit der Qualitätssicherung probieren. Es wird gelobt und gelacht, gibt selten was zu meckern. Akkordarbeit findet nicht statt, denn Leidenschaft soll alle leiten – zum absoluten Geschmack.

2013

Gründungsjahr des Unternehmens

25 km

bis zum nächsten BIO COMPANY Markt

Produkte der Biomanufaktur

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Arbeiten in der Bio-Fleischerei

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Im Wert ihres Bio-Fleischs sind sie sich einig: ein Luxusgut. So sollte man es auch genießen; wie einen guten Wein. Die Aromen gaben nämlich eine derart komplexe Gestalt, dass man erst beim zweiten oder dritten Bissen den Geschmack vollends erfassen kann. Eine Qualität wie damals auf dem kleinen Bauernhof, wo Tiere vor den Türen standen und von Hand im eigenen Haus geschlachtet wurde. In genau dieser Tradition steht jene Bio-Fleischerei.

Biomanufaktur Havelland

Impressionen