Was Regionalität für uns bedeutet

Wir wissen, wo es herkommt: Bei unseren regionalen Waren garantieren wir eine Rückverfolgbarkeit bis zu dem Hof oder Betrieb, der das Erzeugnis produziert hat. Die Produkte sind erkennbar an unserem Siegel „Aus deiner Region“. Oftmals ist anhand des Aushangs auch der Erzeuger direkt sichtbar.


Definition

„Regional“ ist kein geschützter Begriff. Um jedoch für unsere Kunden transparent zu handeln und Ihnen eine Verlässlichkeit zu bieten, haben wir eine eigene Definition von Regionalität erstellt. Hierbei sind uns die räumliche Nähe, also das Gebiet um unsere Märkte, und die Wertschöpfungstiefe wichtig.

Das Gebiet für Berlin besteht aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg und den an Brandenburg angrenzenden Landkreisen. Für unsere Märkte in Dresden und Hamburg haben wir keine genaue Grenze festgelegt, definieren jedoch ein ähnlich großes Gebiet, welches max. 250 km umfasst.

Ein Artikel muss entweder im definierten Gebiet verarbeitet werden und/oder die Rohware muss darin erzeugt werden, um bei uns die Bezeichnung regional zu erhalten.

Z.B. ist die Milch von dem Ökodorf Brodowin für uns regional, weil die Kühe innerhalb des Gebiets stehen und die Milch auch in dem Gebiet verarbeitet wird. Auch der Kaffee der Kaffeerösterei Berlin Kreuzberg (KBK) sehen wir als regional an. Obwohl die Rohware nicht innerhalb des Gebiets angebaut wird, wird der Kaffee jedoch in Kreuzberg geröstet und weiter verarbeitet.

UNSER REGIONALES PRINZIP

DIE REGIONALE KASKADE

Bei unserem Einkauf gilt: Nähe zuerst. Unser Prinzip ist es, Waren so nah wie möglich aus dem lokalen Umkreis und der Region zu beziehen. Denn wir wollen nicht nur eine bestmögliche Frische der Waren bieten, sondern so viel CO2 auf den Lieferwegen wie möglich einsparen. Wir schauen also zunächst, ob es Lieferanten für bestimmte Warengruppen in Berlin oder Brandenburg gibt. Sollte dies nicht möglich sein, beziehen wir sie zunächst aus angrenzenden Bundesländern, bevor wir an andere Bundesländern gehen, die noch etwas weiter entfernt liegen. So setzt es sich fort: Näher gelegene Bundesländer vor entfernteren Bundesländern. Deutsche Bundesländer vor europäischen Nachbarstaaten. Angrenzende Nachbarstaaten vor anderen europäischen Staaten. Europäische Ware vor solcher, die beispielsweise aus Übersee, oder nicht-europäischen Ländern stammt. Wie in einer Kaskade fließen also stufenweise nach Entfernung und Verfügbarkeit die nächsten und nachhaltigsten Produkte und Lieferwege bei uns zusammen. Dieses Grundprinzip gilt im Übrigen für alle Standorte, auch für Hamburg und Dresden. Auch hier beziehen wir so nah und regional wie möglich.

Regionales Partnernetz

BIO COMPANY IST GELEBTE REGIONALITÄT

Seit Gründung der BIO COMPANY 1999 haben wir uns kontinuierlich ein regionales Partnernetz aus treuen Lieferanten aufgebaut. Derzeit beliefern uns über 100 Betriebe aus Berlin-Brandenburg. Bereits heute stammen bei uns Obst und Gemüsewaren in saisonalen Spitzenzeiten bis zu 40 Prozent aus der Region. Bei Brot und Backwaren sowie beim Fleisch und der Wurst sind es ganzjährig 75 Prozent. Eier und Milch werden zu fast 100 Prozent aus der Region bezogen. Dieses Grundprinzip gilt für alle Standorte, auch für Hamburg und Dresden. Auch hier beziehen wir so nah und regional wie möglich.

Kennzeichnung

Unser Regional-Siegel

Damit Sie beim Einkauf in Ihrer BIO COMPANY immer wissen, welche Waren aus der Region kommen, haben wir unser eigenes, grünes Siegel entwickelt. Es kennzeichnet an den Regalen alle Produkte unserer Partner aus Berlin und Brandenburg. Für deren Engagement und hohe Qualität stehen wir mit dieser Auszeichnung ein. Bestimmt kennen Sie das Logo ja schon, den grünen Kreis mit dem Schriftzug „Aus Deiner Region“. Sie werden ihn möglicherweise nahe der Porträts regionaler Produzenten in unseren Märkten gesehen haben. Diese Erzeuger der besten Biowaren wollen wir Ihnen noch ein bisschen näher vorstellen. Schließlich sollen Sie wissen, wer dahinter steht.

Fair & Regional

KLEINE UND MITTLERE BETRIEBE

Mit unserer Haltung als Händler übernehmen wir auch Verantwortung. Dies tun wir ganz bewusst. So ist es uns ein Herzensanliegen, die kleinen und bäuerlichen Strukturen in der Region zu fördern. Dazu zählen auch inhabergeführte Betriebe und Familienunternehmen. Eine Form der großindustriellen Produktion lehnen wir entschieden ab. Wir halten nichts von anonymer Massenproduktion, deren Wertschöpfung nicht der Region zugutekommt, die schädlich für Tier und Boden ist und auch dazu führt, dass dörfliche Strukturen verwaisen. Wir wollen Jungunternehmern und Junglandwirten eine Chance geben. Daher sind wir im Jahr 2015 auch Gründungsmitglied der BioBoden Genossenschaft geworden. Diese hat zum Ziel, mehr Anbauflächen für den ökologischen Landbau zu sichern und zur Verfügung zu stellen.

Entscheidend ist für uns in puncto Nachhaltigkeit aber nicht nur die räumliche Nähe unserer Lieferanten um mehr CO2 einzusparen, sondern auch die Qualität des Anbaus und der Ware. Von besonderer Bedeutung ist für uns daher die Art des Betriebes, wie dort gewirtschaftet wird und wer ihn betreibt. Wir kennen daher unsere Lieferbetriebe persönlich und schauen uns immer wieder vor Ort an, wie es läuft und wie man am besten zusammenarbeiten kann. Wir bevorzugen Verbandsware wie Demeter, Bioland oder Naturland. Gerade bei kleineren Betrieben kann aber auch EU-Bioware hochwertiger sein als Massen-EU-Bio. Zudem sind wir Mitglied im Märkischen Wirtschaftsverbund bei „fair & regional“ und nehmen an den runden Tischen teil. Hier besprechen Erzeuger, Verarbeiter und Händler die gemeinsame Zusammenarbeit. Dazu zählt auch wie sich Liefermengen, Sortenvielfalt und Preise für alle bestmöglich gestalten lassen.

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