Plastik? So wenig wie möglich!

Wir vermeiden Plastik, wo immer es geht. Deshalb kommt es bei der BIO COMPANY nur dort zum Einsatz, wo es wirklich Sinn macht. Aber warum überhaupt?

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum die BIO COMPANY an manchen Stellen Plastik verwendet – und an einigen wiederum nicht? Manche Gründe erschließen sich nicht gleich auf den ersten Blick. Deswegen möchten wir hier mit etwas Background für ein wenig mehr Transparenz sorgen.

Grundsätzlich spielen mehrere Faktoren für die Verwendung von Plastik eine Rolle. Nicht nur der Handel und seine Markenhersteller, auch der Gesetzgeber hat hier seinen Einfluss. Faktoren sind:

  • Gesetzliche Vorschriften, Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV)
  • Lebensmittelsicherheit und Produktschutz im Sinne der Verbrauchergesundheit
  • Vermeidung von Ein- und Austrag von Stoffen, bspw. durch fettdichtes, feuchtigkeits- und mineralölabweisendes Material
  • Haltbarkeit
  • Transport
  • Recyclebarkeit, Sortenreinheit des Materials
  • Sichtbarkeit der Ware

Die BIO COMPANY setzt in einer Reihe von Maßnahmen bereits auf eine deutliche Reduzierung an Verpackungsmaterialen. Ziel ist es, Einwegverpackungen und Müllberge soweit wie möglich zu senken. Wir verstehen dies als kontinuierlichen Prozess. So bieten wir in einigen Produktsparten und Einkaufsbereichen bereits Lösungen an, andere erfolgen schrittweise und für einige Bereiche suchen wir noch nach praxisfähigen Möglichkeiten. Ein Kurs, den wir auch in Zukunft konsequent weiterverfolgen werden.

Diese Einsatzbereiche möchten wir näher erklären:

Allgemeine Informationen zu Kunststoffen finden Sie hier.

 

Obst und Gemüse

Unser Obst- und Gemüsesortiment ist über 80 % unverpackt. Kund*innen können die Ware in eigene Stoffbeutel, Netze oder Papiertüten einpacken oder einfach lose in ihre Einkaufskörbe legen. Wir freuen uns über Eigeninitiative. Bringen Sie gerne Ihre eigenen Verpackungslösungen mit.

Papiertüten sollten wenn möglich mehrfach verwendet werden. Denn auch ihre Herstellung ist energieintensiv. Aufgrund der Littering-Problematik, sprich: des Wegwerfens von Müll in die öffentlichen Umgebung, haben wir uns jedoch ausdrücklich für die Papieralternative entschieden. Diese sind FSC-zertifiziert, komplett aus Recyclingmaterial gefertigt und stehen in unterschiedlichen Größen zur Verfügung.

Wir möchten grundsätzlich Verpackung vermeiden, aber es gibt einige Lebensmittel im Obst- und Gemüsebereich, die ohne Kunststoffumhüllung schwer denkbar sind, wie bspw. zarte Blattsalate, Kräuter, Beeren und Sprossen. Zum einen hilft die Verpackung, den Transport bis in die heimische Küche gut zu überstehen. Zum anderen sorgen Folien für Haltbarkeit und helfen, dass empfindliche Lebensmitteln länger frisch bleiben. Somit ist Kunststoff sinnvoll eingesetzt eine Möglichkeit, Lebensmittelverderb und damit Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Denn ansonsten wären sämtliche Ressourcen und Co2 für den Transport und Anbau unnötig vergeudet.

Dennoch sollte so wenig Kunststoff wie möglich zum Einsatz kommen und selbstverständlich auch ordnungsgemäß recycelt werden. Dabei achten wir darauf, den Einsatz weiter zu minimieren, und sind mit unseren Herstellern und Lieferanten im engen Austausch.

Neben den genannten Vorteilen kann eine Verpackung auch dazu beitragen, die Vielfalt der Region, das Engagement der Erzeuger*innen und Informationen über den Betrieb sowie die Ware zu präsentieren. Speziell im Ökolandbau gibt es eine große Sortenvielfalt, die in unseren Supermärkten ohne Verpackung teilweise nicht angeboten werden kann, da die optischen Unterschiede nicht ausreichen, um diese an der Kasse auseinanderzuhalten.

Als Händler, der für Nachhaltigkeit einsteht, bewegen wir uns in Bezug auf Verpackung auf einem schmalen Grat. Hier gilt es stets, den Spagat zwischen Vermeidung von Verpackungsmüll und Lebensmittelverschwendung hinzubekommen.

Salat

Unsere Blattsalate stehen in der Regel unverpackt zur Verfügung. Daneben gibt es Mixsalate aus einzelnen Blättern unterschiedlicher Sorten, die für den losen Einkauf und Transport schwer geeignet sind. Deswegen nehmen wir hier eine Verpackung in Form einer Schale in Kauf. Dies hängt auch damit zusammen, dass unverpackte, feinblättrige Salate in der Regel am Tag der Anlieferung verkauft werden müssen. Würde die Verpackung fehlen, müsste der Mixsalat aufgrund lebensmittelhygienischer Bestimmungen am Abend in der Tonne landen. Das halten wir für ethisch nicht vertretbar.

Kräuter

Frische Kräutertöpfe wie beispielsweise mit Basilikum werden mit dünnwandiger Plastikumhüllung angeboten. Diese Verpackung ist vom Gesetzgeber auch so vorgeschrieben. Das können wir derzeit nicht ändern, birgt aber auch Vorteile. In der Folie entsteht eine Art Mikroklima, das die zarten Kräuter vor dem Vertrocknen schützt und sie deutlich länger frisch hält. Daher sind auch einzelne, lose verkaufte Bündel im Wassereimer zum Teil in einigen Filialen umhüllt. Dies hängt je vom Standort ab, wie schnell die Ware im Einkaufskorb der Kunden landet. Denn auch hier gilt es zu vermeiden, dass Lebensmittel weggeworfen werden müssen.

Bis vor einigen Jahren waren Kräuter die Produkte mit der höchsten Abschreibungsquote in allen BIO COMPANY Märkten: Mit 20 % landete dabei jedes fünfte Bund im Müll. Seitdem die Kräuter eingetütet werden, ist diese Quote auf unter 10 % gesunken. Entscheidungen dieser Art fallen uns nicht leicht. Letztendlich befinden wir uns stets in einem Dilemma zwischen Lebensmittelverschwendung und Ressourcenverbrauch. Selbstverständlich kann die Verpackung nach dem Kauf im Markt gelassen werden – hier wird sie korrekt entsorgt und dem Recyclingkreislauf zugeführt.

Beeren

Beeren sind empfindliche Früchte und werden in der Regel in einer Plastikschale angeboten, um sie während des Transports und der Lagerung zu schützen. Bei sehr kurzen Transportwegen und guten Bedingungen sind auch Pappschalen im Einsatz. Wichtig ist uns dabei auch, dass sie bei unseren Kund*innen auf dem Weg nach Hause nicht in der Einkaufstasche zerquetschen.

Sprossen

Sprossen sind sehr empfindlich und verderben relativ schnell. Vor allem wenn es sich um besonders feine Sprossen und Keimlinge handelt. Sie sind im Sinne der Lebensmittelsicherheit ohne Kunststoffumhüllung nicht denkbar.

Spitzpaprika

Unverpackt angeboten wird bei uns der normale Gemüsepaprika in unterschiedlichen Sorten. Abgepackt bieten wir lediglich den etwas süßlicheren Spitzpaprika an, der sehr beliebt ist und aus Europa zu uns kommt. Dieser ist jedoch etwas dünnwandiger und damit deutlich empfindlicher als der „gewöhnliche“ Paprika. Nach Abwägung verschiedener Möglichkeiten haben wir uns in Absprache mit den Lieferanten darauf geeinigt, Verpackungen zu verwenden. Dies um die Unversehrtheit, Hygiene und Frische der Spitzpaprika für unsere Kund*innen zu gewährleisten. Darüber hinaus hilft die Verpackung auch, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, was für uns eine ethische Verpflichtung darstellt.

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Plastik-Knotenbeutel

Seit Dezember 2018 haben wir die Plastik-Knotenbeutel im Obst- und Gemüsebereich in allen BIO COMPANY Märkten abgeschafft. Begonnen haben wir mit dieser Strategie bereits im Herbst 2016. Mit der Eröffnung unseres ersten Knotenbeutel-freien Marktes in Mitte. Seitdem haben wir die dünnwandigen Beutel sukzessive aus allen bestehenden Märkten entfernt und neue Märkte bereits ohne eröffnet. Seit Ende 2018 ist diese Entwicklung abgeschlossen und alle unsere Märkte sind Knotenbeutel-frei. Alternativ bieten wir Netze, Baumwollbeutel oder Papiertüten in mehreren Größen an.

Ausnahme: reduziertes Obst, Gemüse und Backwaren

Aus hygienerechtlichen Gründen sind wir jedoch verpflichtet, in Ausnahmen Plastikbeutel zu verwenden. Dies insbesondere aus Aspekten der Lebensmittelsicherheit. Das betrifft Ware, die wir zu 50 % reduziert anbieten. Denn der Gesetzgeber gibt bspw. mit der LMIDV vor, dass solche Ware deutlich von der frischen Ware getrennt und gekennzeichnet werden muss.

Dies betrifft:

  • Brötchentüte vom Vortag
  • nicht mehr formschönes Obst und Gemüse

Wir bieten unseren Kund*innen die Möglichkeit, verzehrbares „abgelaufenes“ Obst und Gemüse zu einem reduzierten Preis zu erwerben und damit gegen Lebensmittelverschwendung anzugehen. Die übrig gebliebene Ware wird schließlich an Foodsharing-Kooperativen weitergegeben, damit möglichst keine Nahrungsmittel im Müll landen.

Die Kennzeichnung erfolgt mit Plastiktüten und Rabatt-Aufklebern. Alternativ müsste jedes einzelne Produkt mit einem Sticker versehen werden. Diese könnten leicht entfernt und missbräuchlich für andere Artikel genutzt werden. Zudem erlauben transparente Plastiktüten, die Ware zu sehen und sich zu vergewissern, dass sie noch verzehrbar ist.

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Back und Bistro

Im Backshop können Kund*innen Backwaren im mitgebrachten Baumwollbeutel oder in Papiertüten einpacken lassen. Bringen Sie einfach ihren eigenen Stoffbeutel mit und überreichen Sie diesen unserem Thekenpersonal. Sie werden ihn gerne für Sie befüllen. Alternativ verpacken wir Ihre Ware in den gewohnten Papiertüten.

Mehrwegbecher

In allen unseren Märkten können unsere Kund*innen ihr Heißgetränk in einem mitgebrachten Mehrwegbecher oder im RECUP-Becher genießen. Kund*innen, die einen solchen Mehrwegbecher nutzen, erhalten einen Rabatt von 0,20 € auf ihre Heißgetränke.

RECUP

Seit Dezember 2018 bieten wir die RECUP-Becher für Heißgetränke an und nehmen damit an einem bundesweiten Mehrwegbecher-Pfandsystem teil.

Für das Pfand von 1 € erhalten Kund*innen einen RECUP-Becher. Der Becher kann bei allen teilnehmenden Partnern wieder abgegeben werden und die Kund*innen erhalten den vollständigen Pfandbetrag zurück. Die Becher werden gereinigt und können so dem Mehrwegbecher-Kreislauf zurückgeführt werden.

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Refill

Alle BIO COMPANY Märkte beteiligen sich an der Refill-Initiative und geben an den Back- und Bistrotheken kostenfrei Leitungswasser an Kunden aus, die ihre Mehrweggefäße auffüllen lassen möchten. Einfach eine saubere Flasche mitbringen und auffüllen lassen.

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Backwaren in Selbstbedienung

Ausgewählte BIO COMPANY Märkte an S-Bahn- oder City-Standorten sind mit einer Backtheke in Selbstbedienung ausgestattet. Hier werden Sichtfenstertüten angeboten, die es unseren Kund*innen und Mitarbeiter*innen an der Kasse ermöglichen, den Inhalt sehen und zuordnen zu können. Zur Einhaltung der Hygiene ist die Verwendung von Zangen und Schutzhandschuhen vorgesehen. Die von uns angebotenen Handschuhe aus PLA sind aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt und stellen aus unserer Sicht die einzig sinnvolle hygienische Alternative für größere Stücke wie bspw. Brote dar. Die Handschuhe werden von uns in den Recyclingkreislauf zurückgegeben.

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Unverpackt-Stationen

In mehreren BIO COMPANY Märkten bieten wir Unverpackt-Stationen mit loser Ware an. Bis zu 90 Produkte können hier mit eigens mitgebrachten Gefäßen selbst abgefüllt werden: Nüsse, Reis, Couscous, Müsli, Gummibärchen und vieles mehr.

Zur Karte mit BIO COMPANY Märkten mit Unverpackt-Station

Wie wird die Ware angeliefert?

Die Ware für unsere Unverpackt-Stationen erhalten wir zu 80 % in mindestens 5 kg Großgebinden und die Süßwaren in mindestens 1,5 kg Gebinden. Viele Produkte werden in Papiertüten angeliefert, ein Teil jedoch auch in Plastik. Dies weil sich Kunststoff zurzeit leider nicht für jede Produktverpackung vermeiden lässt, da es unter anderem auch vor der Migration von Kontaminanten wie MOSH, MOAH und POSH (Mineralölbestandteilen) schützt.

Wie funktioniert's?

Zuerst den leeren Behälter mit Deckel abwiegen und das Etikett auf die Seite des Behälters kleben. Nun kann er mit der gewünschten Ware gefüllt werden. Bitte nur eine Sorte pro Behälter. An der Kasse wird die Ware gewogen und entsprechend kassiert.

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Frischetheken für Wurst und Fleisch

Kund*innen können in allen BIO COMPANY Märkten an den Frischetheken für Fleisch und Wurst verpackungsfrei einkaufen. Die Lösung zur Verpackungsvermeidung liegt dafür sozusagen auf dem „Silbertablett“. Denn ein mit Silberionen durchsetztes Tablett wirkt antimikrobiell und hält so auch den strengen Hygienevorschriften stand.

Wie funktioniert’s?

Kund*innen bringen ihren sauberen Behälter mit. Dieser wird auf das antimikrobielle Tablett gestellt. Unsere Mitarbeiter*innen nehmen das Tablett entgegen und stellen es auf die Waage, ohne mit der Box in Berührung zu kommen.

Die Mitarbeiter*innen legen anschließend die gewünschte Ware in das Behältnis und wiegen sie ab. Dabei gilt, dass Fleisch und Wurst jeweils in getrennte Boxen hineingelegt werden müssen, um Kreuzkontaminationen aus Lebensmittelsicherheitsgründen zu vermeiden.

Anschließend erhalten die Kund*innen einen Bon für die Kasse. Ganz einfach, hygienisch und verpackungsfrei.

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Frischetheken für Käse

Käse ist ein Lebensmittel, das keinem Verbrauchsdatum unterliegt, sondern ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) hat. Das MHD ist der Zeitpunkt, zu dem der Hersteller bei Einhaltung der definierten Lagerbedingungen die Qualitätseigenschaften des Produktes garantiert.

Das gilt allerdings nur für nicht bearbeitete Produkte. Verarbeitungs- und Bearbeitungsvorgänge wie bspw. das Schneiden oder Portionieren lassen die Verantwortung für die Qualität vom Hersteller auf den Ver- und Bearbeiter übergehen. Sobald der Käse angeschnitten wird, muss dieser foliert werden. Die schreibt der Gesetzgeber so vor. Das ist in der LMHV gesetzlich verankert, um Lebensmittel nicht nachteilig zu beeinflussen , weil Käse bei uns in Selbstbedienung angeboten wird.

Damit dieser qualitäts- und lebensmittelsicherheitsrelevante Prozess gesteuert und strukturiert ablaufen kann, wird Käse je nach Kategorie zu bestimmten Zeitfenstern von unseren Mitarbeiter*innen ausgepackt und einer Sensorik-Prüfung unterzogen. Diese wird ordnungsgemäß dokumentiert und durch interne und externe Kontrolleure wie beispielsweise Lebensmittelkontrolleure, QS-Mitarbeiter*innen und das Veterinärbüro Dr. Basikow geprüft. Hierdurch wird sichergestellt, dass unsere Kund*innen immer sensorisch und qualitativ einwandfreie Ware kaufen.

Für alle von uns verwendeten Verpackungen inkl. Folie sowie für das Preisetikett besitzen wir Konformitätsbescheinigungen der Hersteller bezüglich Lebensmitteleignung bei den verwendeten Druckfarben, Migrationsverhalten, Ressourcenschonung, Abwesenheit gefährlicher Stoffe und Schwermetalle.

Käse in Selbstbedienung

Auch hier portionieren und folieren Käse wir vor, um eine bequemere Situation für unsere Kund*innen zu schaffen, wenn sie zeitlich unter Druck stehen. Wir haben bemerkt, dass unsere Kund*innen sich Stresssituationen an der Käsetheke ausgesetzt sahen. Denn unser Angebot an durchschnittlich 70 Käse enthält eine Sortenvielfalt, die man nicht sofort überblicken kann, um eine Entscheidung zu treffen. Daher haben wir uns dazu entschieden, Käse in einer offenen Theke anzubieten, die es ermöglicht, in Ruhe einen Überblick über das Sortiment zu gewinnen.

Die Pflege der offenen Theken nimmt weiterhin viel Zeit in Anspruch, jedoch haben unsere Mitarbeiter*innen nun die Möglichkeit, ihren Arbeitstag selbstbestimmter zu organisieren, was zu einer erhöhten Zufriedenheit und Akzeptanz geführt hat.

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BIO COMPANY Eigenmarke

Im Hinblick auf unsere eigenen Verpackungen verfolgen wir den Ansatz: so wenig Material wie möglich, aber so viel wie nötig. Eine Verpackung ist immer eine komplexe Betrachtung aus Kriterien wie Hygiene, gesetzlichen Bestimmungen, Transport oder auch Schutz der Ware. Nicht immer kann daher auf reine Papierverpackungen zurückgegriffen werden, auch wenn das häufig der Wunsch ist.

Nach Möglichkeit verwenden wir wenig Verbundstoffe und versuchen auch bei Kunststoffen möglichst auf Monomaterialien zurückzugreifen. Dies ist insofern wichtig, damit die Verpackung später sortenrein recycelt werden kann. Denn unsere Maßgabe ist auch, dass unsere Verpackungen zu 100 % recycelbar sein müssen. Bei unseren Nüssen und Trockenfrüchten der Eigenmarke sind die Verpackungen sogar bereits zu 60 % aus recyceltem Material. Die Druckfarben auf unseren Etiketten sind erdölfrei. Alle Verpackungen unserer Eigenmarken sind zudem lizensiert für das Duale System.

 

Plastiktragetaschen an der Kasse

Bereits seit 2006 verzichten wir auf Plastiktragetaschen im Kassenbereich und bieten dafür zahlreiche nachhaltige Alternativen an. Insgesamt haben wir durch Mehrwegtragetaschen und Papiertüten innerhalb von zehn Jahren über 1,3 Mio. Plastiktüten einsparen können. Unsere vor Ort erhältlichen Tragealternativen sind Recycling-Taschen, Baumwoll- oder Jute-Taschen sowie große und kleine Papiertüten.

 

Transport-Rollwagen

Auch in Hinblick auf den Transport unserer Waren in die Märkte möchten wir Plastik einsparen. So sind beim Bio-Großhändler Midgard, unserer Tochtergesellschaft, aktuell verschiedene Systeme im Einsatz.

Die üblicherweise eingesetzte Wickelfolie für die Transportsicherung der Rollwagen in der Auslieferung wurde nach und nach reduziert. Mittlerweile wird die Ware auf den Rollwagen mit wiederverwendbaren Spanngurten gesichert. Es ist uns damit bereits gelungen, auf den größten Teil der Stretch-Folie zu verzichten.

Zudem wurden ausziehbare Gewebewände an den Rollwagen installiert und Mehrwegtransportkisten etabliert, um die Vermeidung von Folie weiter zu forcieren. Ziel ist es, zukünftig vollständig auf Foliensicherung zu verzichten. Sämtliche Transportverpackungen, die weiterhin anfallen, werden ordnungsgemäß recycelt.

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