Die Klimabilanz der BIO COMPANY

Die neuen Märkte der BIO COMPANY sind nach modernsten, ökologischen Kriterien ausgebaut und von Energieeffizienz geprägt. Bisherige Märkte werden sukzessive entsprechend umgebaut. Durch den Einbau moderner Kältetechnikanlagen kann die Abwärme der Kühlsysteme sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen genutzt werden. Damit können beim Heizen bis zu 90 Prozent Energie eingespart werden, beim Stromverbrauch bis zu 50 Prozent. Auf diese Weise verzichten bereits über die Hälfte der Märkte auf die Nutzung konventioneller Heizungsanlagen.

„Wir haben in ein Komplettsystem für Kühlung, Klimatisierung und Wärmerückgewinnung investiert. Das Besondere an diesem Konzept ist die im Winter fast verlustfreie Nutzung der Kondensationswärme, also der rückgewonnenen Wärme, die sonst üblicherweise ins Freie abgegeben wird. Die Abwärme kann dabei direkt als Heizwärme genutzt werden. In unseren neuen Filialen wurde beispielsweise im vergangenen Winter keine zusätzliche Wärmeenergie mehr benötigt.“, erklärt Geschäftsführer Georg Kaiser.

Zur Energiereduktion tragen auch die Glastüren an den Frischeregalen bei. Bei den Kühlregalen werde durch diese Glastüren 40 Prozent an Öko-Energie eingespart. Ebenso wie die durchgehende Verwendung von LED-Beleuchtung. Sie produziert kaum Abwärme und beleuchten jeweils nur einzelne Bereiche. Die Nutzung von Bewegungsmeldern sowie die umfassende Schulungen der Mitarbeiter erzeugen weitere Einsparungspotentiale.

Auch beim Ladenbau punktet die Ökologie: Das Holz für die Waren-Displays und Ladenbauelemente stammt aus nachhaltiger, deutscher Forstwirtschaft. Die Hölzer werden schonend mit Naturfarben behandelt und sind mit einem Aufprallschutz aus Naturkautschuk versehen. Die gesamte Einrichtung ist modular organisiert, sodass sie andernorts wiederverwendet werden kann. Alle Farben für die Inneneinrichtung sind Ökofarben, es werden nur noch Taschen aus Jute oder aus recyceltem PET verkauft und sogar der Aufprallschutz an den Wänden und Möbeln ist aus Naturkautschuk.

Die CO2 Auswirkung der BIO COMPANY lässt sich in Teilen berechnen indem im N-Monitor des BNN (Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V) der gesamte Stromverbrauch betrachtet wird. So konnten die Stromverbräuche pro Quadratmeter Verkaufsfläche von 350,74 kWh in 2013 auf 337,43 kWh in 2014 und 303,90 kWh in 2015 gesenkt werden. Auch wenn es sich dabei sowieso schon um 100% Ökostrom (Lichtblick) handelt, haben wir damit den Stromverbrauch um circa 14% pro Quadratmeter Verkaufsfläche im Vergleich 2015/2013 gesenkt.

Was bedeutet dies nun für die Treibhausgasemissionen CO2e pro qm Einkausfläche? Wir haben in 2015 einen Strombedarf von 303,90 kWh/m2 Verkaufsfläche und einen Heiz-Wärmeenergieverbrauch von 53,63 kWh/m2 Verkaufsfläche. Das ergäbe für diesen Strom ein ungefähres CO2 e (CO2-Äquivalent) von 192,065 Kg pro Quadratmeter Verkaufsfläche. Für den Wärmebedarf ist die Berechnung schwieriger, da wir in unseren gemieteten Objekten sowohl Erdgas als auch Öl oder Fernwärme nutzen. Je nachdem was uns der Vermieter zur Verfügung stellt. Daher sind wir hier besonders daran interessiert das oben beschrieben System der Wärmerückgewinnung zu nutzen.

Wir haben uns als Unternehmen dazu entschlossen auch in Zukunft Strategien zu entwicklen und Maßnahmen umzusetzen, um die CO2 Emissionen pro Quadratmeter Verkaufsfläche weiter zu reduzieren. Dabei haben wir uns generell das Ziel gesetzt unseren Hauptreiber Kältetechnik (Stromverbrauch) zu optimieren und somit z.B. durch beschriebene Wärmerückgewinnung zusätzliche Heizkosten zu vermeiden. Gleiches gilt für effizientere Geräte wie z.B. Geschirrspülmaschinen oder bessere Beleuchtungstechnik.

Hier macht es für uns jedoch wenig Sinn eine feste Prozentzahl für die Minderung pro Jahr als Ziel festzulegen. Denn unsere Effizienzstrategie wird durch den Stand der Technik begrenzt werden und mit der Zeit werden nur noch geringere Einsparpotentiale möglich sein.

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