Wir unterstützen für die Kampagne „Kein Palmöl in den Tank"

Palmöl ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Doch was kaum jemand weiß: Der Biodiesel in Europa besteht bis zu 25 Prozent aus Palmöl. Grundlage dafür ist die eigentlich gut gemeinte Auflage der EU, den Ausstoß von Klimagasen aus Kraftstoffen zu senken. Doch wenn dafür Regenwald gerodet und tropische Torflandschaften abgebrannt werden, entstehen sogar mehr Klimagase als beim Verbrennen von Erdöl. Unzählige Hektar Regenwald mussten schon Ölpalm-Plantagen weichen. Dies raubt viel zu vielen Tier- und Pflanzenarten die Lebensgrundlage.

Mit der Kampagne „Kein Palmöl in den Tank“ macht sich die Deutsche Umwelthilfe bei den Gesetzgebern auf bundesdeutscher und europäischer Ebene dafür stark, dass Palmöl nicht mehr als Energieträger genutzt wird. Sie tut dies unter anderem mit einer Protestmail-Aktion.

Sie fordert ganz konkret:

1. Ein Beimischungsverbot von Palmöl und anderen Speiseölen in Kraftstoffen.

2. Die Reduzierung der Beimischungsquote von Biokraftstoffen aus Lebensmitteln auf null. Biokraftstoffe mit Lebensmittelbestandteilen dürfen nicht als „Erneuerbare Energien“ anerkannt werden.

3. Aus klimatischer Sicht sollte nur aus Abfällen und Reststoffen erzeugte Bioenergie gefördert werden.

4. Klimaschutz im Verkehr durch neue CO2-arme Antriebssysteme und eine Mobilitätswende.

Die BIO COMPANY ist sich über die gravierenden Folgen des Anbaus und Produktion von Palmöl bewußt und unterstützt die Kampagne "Kein Palmöl im Tank" mit 3.000€.

Die gesamte Palmöl-Problematik und was die Bio-Branche seit Jahren dagegen unternimmt, ist sehr gut in diesem Artikel der Schrot&Korn beschrieben.