„Ein Lebensmittel kann nur so gut sein wie der Boden, aus dem es gewachsen ist. Ohne Humus wäre der Boden tot. Also nähren wir ihn ganzheitlich. Denn er nährt die Pflanze. Die Pflanze den Apfel. Und der Apfel uns.“ Dierk Augustin, Gründer und Biopionier
Superfood tut allen gut: den Menschen und der Natur. Doch nur, wenn es im Einklang mit den Bedürfnissen aller angebaut wird. Augustin tut das seit Jahrhunderten – und immer wieder anders. Weil es den Familienbetrieb bewegt, weiter zu gehen, um natürlich zu bleiben. Seine Apfelsorten sind vielfältig, immer im Wandel und werden stets zur richtigen Zeit geerntet. Und so gut schmecken sie auch.
Jahre Erfahrung im Apfelanbau
Apfelsorten
Wer Geschichte hat, hat etwas zu erzählen. Doch wer Geschichte macht, verändert etwas. Auf Augustin trifft beides zu. Denn die Familie betreibt um ihren Hof herum bereits seit 300 Jahren – über 14 Generationen – Landwirtschaft. Schon ein ganzes Jahrhundert davon widmen sie sich dem Apfelanbau. Vater Dierk Augustin hat die Kunst der Kultivierung in den letzten vier Dekaden aber nicht nur weitergegeben, sondern auch weiterentwickelt. Das ging 1990 los mit der Umstellung auf biologischen Anbau. Eine Pioniertat in der Region. Es ging weiter damit, dass er befreundete Betriebe überzeugte, es ihm gleichzutun – und mit ihm zu kooperieren. Dann kam 2001 der nächste, konsequente Schritt: die Umstellung auf Demeter. Darauf ein Biodiversitätskonzept. Dafür der Förderpreis ökologischer Landbau. Und seit 2015 die Etablierung der regenerativen Landwirtschaft.
„Wie können wir unsere wertvollen Früchte in den nächsten Jahrhunderten erhalten? Dafür musst du die Natur nicht nur retten, sondern heilen und stärken. Resilienz statt Reparatur. Das ist unser neues großes Thema.“ Catharina Augustin, Geschäftsführerin
Natürlich hat diese Geschichte ihre Gründe im ökologischen Denken. Beste Äpfel brauchen beste Bedingungen. Und weil die Natur ein System ist, sollte man mit ihr zusammenarbeiten. Augustin tut dies: durch biodiversitätsfördernde Maßnahmen wie vernetzte Blühstreifen oder Hecken – und ganz maßgeblich über den Boden. Der Familienbetrieb betreibt aktiven Humusaufbau – mit biologisch-dynamischem Kompost, aber auch nach den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft. Dieses wissenschaftliche Konzept bezieht das Mikrobiom des Erdreichs messbar ein, begünstigt und befördert es. Anwachsende Humusschichten haben dabei viele positive Funktionen – als Lebensraum, als Nährstofflieferanten, als Wasserspeicher, als CO2-Senke. Sie wirken der Klimakrise entgegen und puffern ihre Auswirkungen ab. Dank des kombinierten Engagements werden die Apfelkulturen von Augustin immer stärker und autarker. Für die Herausforderungen der Zukunft.
Auch bei den Früchten selbst setzen die Produzent:innen auf Vielfalt und Resilienz. Bis zu 20 Apfelsorten baut die Augustin-Obstbaugruppe an. Um das Obst aller Obste in seiner Pracht zu erhalten, findet auch hier ein allmählicher Wandel statt. Elstar etwa – Lieblingsapfel der Deutschen – wird im Öko-Anbau immer mehr zurückgehen, weil er keine Resistenz gegen den Schorfpilz hat. Dafür etablieren sich resiliente Sorten wie Topaz, Natyra oder Freya. Sie schmecken mindestens genauso gut, sind aber viel robuster und damit öko-kompatibler. Außerdem bietet Augustin seine Sorten nie alle gleichzeitig oder zur populärsten Zeit an, sondern nur genau dann, wenn sie am besten schmecken – ideal geerntet und optimal gelagert. Immer aber gibt es sie in drei Darreichungsarten: als Premium-Viererschale mit Exemplaren der perfekten Größe, als Budget-Beutel mit Kinderäpfeln und in loser, vielfältiger Form.
Topaz – der neue Elstar; noch kräftiger, komplexer, spritziger · Deichperle – honigsüß birnig, mit subtiler Marzipannote · Natyra – vollmundig, zitronig-frisch und mango-elegant · Freya – ein spritziges Spiel aus dezenter Süße und saftiger Säure · Wellant – der exotische König aller Äpfel, kirschtief und intensiv
In totaler Monokultur funktionieren Äpfel ohnehin nicht, da sich nur unterschiedliche Sorten gegenseitig befruchten können. Das geschieht dann sogar mit dem Wind, braucht aber trotzdem die Hilfe von Bienen und Hummeln. Solche natürlichen Prozesse werden durch umsichtige Kulturmaßnahmen wie Baumschnitt, Blütenausdünnung und Wurzelschnitt begleitet. Sie sind essenziell für eine gute Geschmacksentwicklung. Und auch die Ernte erfolgt in aufwendiger Handarbeit. Die Belohnung für all das Engagement: unvergleichbar fruchtige Frische und eine intakte Natur. Ein Traum fürs Leben. Ein Traum von Apfel.
Demeter · regenerative Landwirtschaft · Familienbetrieb · vegan · Rohkost · klimafreundlicher Humusaufbau · Biodiversitätsprogramm · Förderpreis ökologischer Landbau 2010
Als Universalobst gehört der Apfel zur norddeutschen Landschaft – und auf jeden Tisch. Er löscht den Durst mit 85 % Wasser, beinhaltet viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, Spurenelemente und gesunde Polyphenole. Eine Welt ohne Äpfel? Unvorstellbar. Und genau deswegen sollte man die richtigen essen.
Mehr Infos findest du unter https://augustin.de/.