Sie sind klein, meistens rot und machen lustig

Johannisbeeren

Johannisbeeren sind die kleinen Schwestern der Stachelbeere. Botanisch gesehen gehören sie zur gleichen Gattung: den Stachelbeergewächsen. Zwar ohne Stacheln, dafür mit bestechend leuchtender Farbe und frechem Geschmack.


Ihren Namen haben sie erhalten, weil sie um den 24. Juni reif werden, dem Mittsommertag, auch Johannistag genannt. Je nach Wetterlage können heimische Johannisbeeren noch bis in den Oktober hinein geerntet werden. Weniger bekannt als die typische rote, sind rosa, weiße und schwarze Sorten. Die lohnt es sich unbedingt zu probieren, geschmacklich unterscheiden sie sich nämlich sehr. Während die roten Beeren süß-säuerlich schmecken sind die schwarzen etwas herber. Wie bei Rhabarber ist es auch beim säuerlichen Geschmack der Johannisbeeren spannend, sie mit Süßem zu kombinieren. Zum Beispiel im Kuchen mit Baiser. Auch nicht schlecht, sehr schnell gemacht und von Omas empfohlen: Johannisbeerküchlein.


Rezept für Johannisbeerküchlein

  • 300 g Johannisbeeren
  • 130 g Mehl
  • 2 Eier
  • Süßungsmittel nach Belieben (z. B. 2 EL Agavendicksaft oder Zucker)
  • 150 ml heiße Milch oder Pflanzendrink

Alles miteinander vermengen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Guten Appetit!