Saisonales Gemüse und Obst

Tipps zur Lagerung, Rezepte & Wissenswertes

Saisonales Gemüse und Obst ist nicht nur nachhaltig, sondern auch lecker und tut uns & unserer Umwelt gut. Auf dieser Seite findest du ab sofort jeden Monat interessante Infos zu saisonalem Obst und Gemüse. Inklusive Saisonkalender!

Wer sich von dem ernährt, was der Monat und die Saison hergibt, der ernährt sich automatisch vielfältig. So können Anfang des Jahres Rote Bete und Pastinaken auf den Teller und ein paar Monate später schon Spargel und erste Erdbeeren, bevor es dann im Herbst frische Äpfel und Rotkohl gibt. 

Du möchtest immer wissen, was gerade in Saison ist? Dann melde dich für unseren Newsletter an und erhalte wissenswerte Infos, praktische Tipps zur Lagerung und leckere Rezeptideen direkt in dein Postfach. 

Obst und Gemüse im Dezember

Saisonales Obst und Gemüse im Dezember

Im Dezember erwartet uns winterliches Obst und Gemüse aus heimischem Anbau. Neben Klassikern wie winterlichem Rotkohl – ein Muss bei vielen Weihnachtsessen – locken frische Champignons, Feldsalat oder auch Gelbe Bete. Letztere ist nicht so bekannt wie ihre rote Verwandte, steht ihr aber in nichts nach. Praktische Tipps zur richtigen Lagerung und leckere Rezeptideen, wie das Gemüse zubereitet werden kann, gibt es im Folgenden.

Rotkohl

Lagerung: Rotkohl lässt sich sowohl im Ganzen im Kühlschrank als auch geschnitten im Gefrierfach lagern. Wird er im Kühlschrank gelagert, kann es hilfreich sein, ihn in ein feuchtes Tuch zu wickeln. So hält er sich bis zu zehn Tage. Ist er bereits angeschnitten, sollten die Schnittstellen abgedeckt werden.

Soll Rotkohl eingefroren werden, muss er erst geputzt und zerkleinert werden. Anschließend kann er portionsweise in Beuteln oder Boxen eingefroren werden.

Interessantes: Rotkohl, Rotkraut oder Blaukraut? Alles richtig. Je nach PH-Wert des Bodens färbt sich der Kohl eher rot (saure Böden) oder eher blau (alkalische Böden). Das erklärt, wieso sich verschiedene Namen für den Kohl entwickelt haben.

Rezept: Ein wahrer Winterklassiker ist der Rotkohl, vor allem zu Braten, rund um Weihnachten sehr beliebt. Für alle, die ihn lieber selbst zubereiten möchten, statt ihn fertig im Glas zu kaufen, können wir dieses Rezept empfehlen.

Wer auf Fleisch verzichten möchte, ist mit diesem veganen Weihnachtsmenü übrigens gut beraten. Ebenso lecker schmeckt Rotkohl als Salat mit Orangen zu einem Rinderbraten.

Feldsalat

Lagerung: Auch wenn der für den Winter typische Salat recht robust ist, was den Anbau betrifft, hält er sich nicht besonders lange. Daher sollte Feldsalat immer möglichst schnell verbraucht werden. Einige wenige Tage lässt er sich im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Dafür am besten in ein feuchtes Tuch wickeln, dann bleibt er länger frisch.

Nicht vergessen: Der zarte Salat kann schnell von anderem Obst oder Gemüse zerquetscht werden, deswegen auf ausreichend Platz achten.

Interessantes: Der Feldsalat ist ein winterharter Salat und wird daher vor allem im Spätsommer und Herbst ausgesät. Er kann Temperaturen bis zu -15 Grad unbeschadet überstehen – nur die Harten kommen in den Garten, oder wie war das?

Gelbe Bete

Lagerung: Die Gelbe Bete wird genau wie ihre rote Verwandte gelagert: Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sie sich problemlos zwei Wochen, manchmal sogar länger. Wenn sie doch mal etwas weich wird, hat sie an Flüssigkeit verloren, doch das lässt sich leicht ausgleichen. Einige Stunden in Wasser legen und die Gelbe Bete ist wieder knackig.

Interessantes: Die Gelbe Bete ist keine eigenständige Sorte, sondern lediglich eine Variation der Roten Bete. Bis auf ihre knallige gelbe Farbe unterscheidet sie sich aber nicht besonders von ihr – lediglich ihr Geschmack ist etwas milder und süßer.

Rezept: Gelbe Bete kann genau wie Rote Bete zubereitet werden, z.B. als Ofengemüse mit einer leckeren Ziegenfrischkäsecreme und knackigen Nüssen.

Champignons

Lagerung: In einer Papiertüte oder einem Baumwolltuch halten sich Champignons im Gemüsefach sehr gut. Auf gar keinen Fall sollten sie in Plastik verpackt bleiben, denn dann schimmeln sie schneller – sie brauchen Luft zum Atmen!

Rezept: In einer cremigen Sauce sind Champignons immer lecker – im Winter können wir Postelein Pasta mit Champignons empfehlen. Im Sommer machen sie sich hervorragend in Sommerrollen mit allerlei anderem Gemüse.


Gemüse und Obst im November wie Grünkohl, Rote Bete, Postelein und Blumenkohl

Frisches Gemüse und Obst im November

Bei November denken viele an graue, verregnete Herbsttage. Wir denken dabei an frischen Grünkohl, süße Birnen, knallige Rote Bete und vieles mehr. Im Folgenden erfährst du nicht nur, wieso Grünkohl ein richtiges Superfood ist, sondern auch was Rote Bete mit Australien verbindet. Dazu haben wir für dich auch wieder Tipps zur richtigen Lagerung, damit du möglichst lange etwas von den herbstlichen Leckereien hast.

Grünkohl

Lagerung: Im Gemüsefach des Kühlschranks lässt sich Grünkohl bis zu fünf Tagen lagern. In ein feuchtes Tuch gewickelt, hält er sich noch länger, da er so weniger austrocknet. Auf keinen Fall sollte er vor der Lagerung im Kühlschrank gewaschen oder kleingeschnitten werden, sonst verdirbt er schneller. Grünkohl kannst du roh oder blanchiert einfrieren, in beiden Fällen sollte er allerdings vorher gewaschen werden.

Interessantes: Grünkohl ist ein richtiges regionales Superfood! In dem Wintergemüse stecken rund 100 mg Vitamin C, das ist mehr als in Blumenkohl oder auch Zitronen. Dazu kommt noch Folsäure, Vitamin A und E. Mineralien liefert er auch einige, zum Beispiel Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Mehr Superfood geht nicht!

Rezept: Wie wäre es mit einem leckeren Grünkohl-Salat mit Ziegenfrischkäse, Apfelscheiben und Haselnuss-Topping? Nicht nur super lecker, sondern auch sehr schön anzusehen.

Postelein

Lagerung: Damit das Postelein möglichst lange frisch bleibt, sollte es am besten kühl gelagert werden. Hilfreich ist es auch, wenn es in einer Schüssel mit einem feuchten Tuch abgedeckt wird, so verliert es weniger Feuchtigkeit. Auf diese Weise kann es bis zu einer Woche haltbar sein.

Interessantes: Postelein (auch bekannt als Winterpostelein, Winterportulak oder Tellerkraut) ist ein frisches Wintergemüse, welches ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika stammt. Roh erinnert es geschmacklich an Feldsalat, gekocht an Spinat. In jedem Fall ist es eine leckere Bereicherung für die winterliche Küche!

Rezept: Postelein kann in Rezepten wie Spinat verwendet werden, schmeckt aber auch roh als Salat. Ein Rezept für Pasta mit Postelein gibt’s hier.

Rote Bete

Lagerung: Wie auch andere Wurzelgemüse lässt sich Rote Bete problemlos zwei Wochen oder sogar länger lagern. Im Kühlschrank ist sie im Gemüsefach gut aufgehoben. Sollte sie doch mal an Knackigkeit verlieren, liegt es am Verlust von Flüssigkeit. Dies lässt sich jedoch einfach beheben: Die Knolle für einige Stunden in Wasser legen. So kann sie sich wieder vollsaugen und ist danach wieder wie frisch.

Interessantes: Ein echt australischer Burger ist es nur, wenn ein oder zwei Scheiben der roten Rübe drauf sind – sogar die bekannten Fast Food Giganten passten sich an und fügen Rote Bete ihren Burgern zu.

Rezept: Lecker schmeckt Rote Bete mit anderem Gemüse frisch aus dem Backofen (z.B. mit Ziegenfrischkäse und Nüssen) aber auch als Aufstrich auf Brot. Übrigens: Die Blätter der Roten Beete sind essbar und können wunderbar als Salat oder zu Pesto verarbeitet werden.

Blumenkohl

Lagerung: Blumenkohl ist in der Lagerung sehr unkompliziert, da er nicht kälteempfindlich ist. Im Kühlschrank kann er problemlos mehrere Tage gelagert werden. Dazu am besten die grünen Blätter entfernen – auch wenn sie so schön aussehen – denn diese entziehen dem Kohl die Feuchtigkeit und er verliert schneller an Knackigkeit. Wer mag, kann ihn auch einfrieren und nach Bedarf die Röschen auftauen.

Interessantes: Anders als bei anderen Kohlarten werden beim Blumenkohl nicht die Blätter, sondern die „Blume“ gegessen – genau so wie bei Brokkoli. Würde der Blumenkohl nicht geerntet werden, würden sich aus der Blume viele Blüten entwickeln. Eine Bildersuche bei der Suchmaschine der Wahl lohnt sich! In Sachen Vitamin C kann der Blumenkohl mit seinem Verwandtem, dem Grünkohl, zwar nicht mithalten, hat aber dennoch mit rund 50 mg pro 100 g etwa so viel Vitamin C wie Orangen. Sollte sich also eine Erkältung ankündigen, einfach mal zu Kohl statt zu Orangen greifen!

Saisonkalender Obst und Gemüse im Oktober z.B. Kürbis, Knoblauch und Schwarzer Rettich

Herbstliches Obst und Gemüse im Oktober

Knackiges Grün, leuchtendes Orange, strahlendes Rot und tiefes Violett: Diese Farben prägen unser heimisches Obst und Gemüse im Oktober. Spätestens jetzt ist die Kürbissaison in vollem Gange und bietet viele verschiedene Sorten der herbstlichen Leckerei. Weiterhin gibt es Zwetschgen, Äpfel und Birnen. Eine Besonderheit: Schwarzer Rettich! Lies schnell weiter, gleich erfährst du mehr über das eher seltene Wurzelgemüse.

Kürbis

Lagerung: Kühl und dunkel gelagert, halten sich Kürbisse am besten. Einige Sorten wie der Hokkaido-Kürbis sogar mehrere Monate. Der auf dem Bild gezeigte Patisson-Kürbis hingegen hat eine kürzere Haltbarkeit, er sollte innerhalb einiger Tage verzehrt werden.

Interessantes: Herbstlicher geht es kaum: Die Kürbissaison ist da und in unseren Märkten gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Kürbissorten aus regionalem Anbau. Neben Klassikern wie dem Hokkaido-Kürbis gibt es unter anderem auch den Patisson-Kürbis, der bei uns nur selten aus regionalem Anbau zu finden ist. Aufgrund seiner Form wird er auch "Ufo-Kürbis" genannt, du siehst ihn auf unserem Titelbild für Oktober. Dieser hat ein süßes Aroma und erinnert im Geschmack an Artischocken.

Rezept: Wie wäre es mit einem Kürbis-Risotto? Dieses ist nicht nur wunderbar cremig, sondern schont auch den Geldbeutel. Falls du es etwas außergewöhnlicher magst, empfehlen wir dir Pasta mit Kürbis und einer Kaffee-Sahne-Creme oder einen herzhaften Kürbiskuchen mit würzigem Käse.

Schwarzer Rettich

Lagerung: Schwarzer Rettich ist nicht kälteempfindlich und reift nicht nach. Als Wurzelgemüse wird schwarzer Rettich am besten kühl gelagert. Wickelst du ihn zusätzlich in ein feuchtes Tuch, verliert er weniger Feuchtigkeit und bleibt länger knackig.

Interessantes: Als uralte Nutzpflanze war schwarzer Rettich bereits als Lebensmittel und Heilmittel im alten Rom und Griechenland bekannt. Zum Beispiel enthält der Rettich Senfölglykoside und wirkt somit antibakteriell und schleimlösend. Daher wird der schwarze Rettich beispielsweise gegen Husten eingesetzt.

Knoblauch

Lagerung: Wo Feuchtigkeit anderen Gemüsesorten gut tut, führt es bei Knoblauch zu frühzeitigem Schimmeln. Daher ist der Kühlschrank als Lagerungsort nicht optimal, da dort meistens eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Plastiktüten oder geschlossene Boxen sind deswegen auch eher tabu. Besser luftig und dunkel lagern, damit er nicht frühzeitig austreibt. Ideal ist ein sogenannter Knoblauchtopf, ein Keramikgefäß, welches Luftlöcher hat. Aber auch eine Papiertüte eignet sich zur Lagerung von Knoblauch.

Interessantes: Als eine der ältesten Kulturpflanzen findet sich Knoblauch in vielen Länderküchen wieder. Was uns jedoch oft nicht bewusst ist: Wie viele verschiedene Knoblauchsorten es gibt! Etwa 80 Sorten werden für den Verzehr angebaut, diese unterscheiden sich zum Beispiel hinsichtlich ihrer Schärfe. Außerdem gibt es noch viele wilde Sorten.

Rezept: Knoblauch gibt vielen Gerichten das gewisse Etwas. Im Sommer bereiten wir gerne eine Kräuterbutter mit Knoblauch zu, die perfekt für Grillabende ist. An kälteren Tagen ist er in einem frisch zubereiteten Shakshuka lecker, hier kann nach Belieben gerne auch mehr Knoblauch zum Einsatz kommen.

Obst und Gemüse im September unter anderem Mais, Zwetschgen, Birnen und Spitzpaprika

Saisonales Obst und Gemüse im September

Mit süß-säuerlichen Zwetschgen, frischen Birnen und leuchtend gelbem Mais ist der Spätsommer bei uns angekommen und mit ihm viele leckere Vorboten des Herbstes. Wir stellen einige vor und klären Fragen wie: Was ist eigentlich Schwarzkohl? Warum sind Birnen meistens unreif beim Kauf? Und was ist der Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen? Außerdem gibt's praktische Tipps zur Lagerung, sodass die frischen Früchte (und Gemüse) lange genießbar bleiben und Inspirationen für leckere Rezepte!

Birnen

Lagerung: Birnen lassen sich wie Äpfel bei guten Bedingungen und je nach Sorte mehrere Monate lagern. Grundsätzlich mögen sie es gerne kühl und feucht. Damit sind ideale Lagerorte kühle Keller, Garagen oder Gartenhäuser. Aber auch im Kühlschrank können sich Birnen lange halten.

Da die Früchte sehr druckempfindlich sind, sollte bei der Lagerung darauf geachtet werden, dass sie nicht gequetscht werden. Andernfalls faulen sie schneller. Beachte auch, dass Birnen das Reifegas Ethylen produzieren und damit die Reifeprozess von anderem Obst oder Gemüse beschleunigen können.

Interessantes: Warum werden Birnen meistens unreif verkauft? Das hat einen simplen Grund. Die Früchte sind sehr druckempfindlich und würden so beim Transport leicht beschädigt. Da Birnen aber gut nachreifen, ist das kein Problem. Übrigens: Warum unser Birnen-Produzent Axel Senst die Früchte als Sensibelchen bezeichnet, erfährst du hier.

Rezept: Birnen sind nicht nur in süßem Gebäck köstlich, sondern auch in herzhaften Gerichten ein Leckerbissen. Wir empfehlen ein knuspriges Ofenbrot mit Birne und Roquefort! Aber auch zwischen anderem Gemüse aus dem Ofen mit Nüssen und Ziegenfrischkäse oder auf einem Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse schmecken Birnen besonders gut.

Zwetschgen

Lagerung: Zwetschgen sind recht empfindlich, mit ein paar Tricks sind sie aber trotzdem gut zu lagern. Wichtig ist vor allem, dass sie vor der Lagerung nicht gewaschen werden. Eine feine weiße Schicht auf den Früchten schützt sie vorm Austrocknen. Deswegen sollte diese unbedingt erst vor dem Verzehr oder der Verarbeitung abgewaschen werden. In einer Papiertüte oder in ein Handtuch gewickelt, halten sich Zwetschgen mehrere Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.

Die Früchte sind noch nicht reif? Dann lagere sie bei Zimmertemperatur, so reifen sie nach. Trotzdem zu langsam? Den Reifeprozess kannst du beschleunigen, indem du die Zwetschgen zu anderem Obst legst, welches das Reifegas Ethylen ausstrahlt – das sind zum Beispiel Äpfel oder Birnen.

Interessantes: Oft gibt es Verwirrungen, ob Zwetschgen und Pflaumen unterschiedliche Früchte sind oder nicht. Genau genommen sind Zwetschgen eine Unterart der Pflaumen. Zu erkennen sind sie daran, dass sie anders als Pflaumen nicht rund, sondern eher länglich oval und kleiner sind. Zudem ist ihr Fruchtfleisch säuerlicher und weniger wasserhaltig als das ihrer Verwandten. Dadurch eignen sie sich beispielsweise besser zum Backen.

Rezept: Ein wahrer Herbstklassiker sind Zwetschgenknödel aus einem Quarkteig. Mit flüssiger Butter und Zucker und Zimt drüber ein süßer Gaumenschmaus.

Schwarzkohl

Lagerung: Wie auch andere Kohlsorten hält sich der Schwarzkohl einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Für die Lagerung sollte er nicht gewaschen und geputzt werden, sondern erst für die Zubereitung und den Verzehr. Soll er länger gelagert werden, empfiehlt es sich, den Kohl bereits zu putzen, zu blanchieren und anschließend einzufrieren.

Interessantes: Du kennst Schwarzkohl noch nicht? Dann möchten wir ihn dir gerne vorstellen: Schwarzkohl ist hier nicht so verbreitet wie andere Kohlarten, dabei ist er ein wahrer Gaumenschmaus. Bekannt ist er auch unter dem Namen "toskanischer Kohl" oder "Palmkohl". Letzteren Namen hat er seinem Aussehen zu verdanken: Die großen, dunkelgrün-bläulichen Blätter bilden eine palmenähnliche Pflanze. Beim Schwarzkohl handelt es sich um eine sehr alte Kohlart, aus der viele andere beliebte Kohlsorten hervorgegangen sind. Nah verwandt ist der Schwarzkohl mit dem Grünkohl, schmeckt im Vergleich aber süßlicher und leicht nussig.

Spitzpaprika

Lagerung: Generell sollte Paprika nicht zu kalt gelagert werden. Temperaturen zwischen 8-10 Grad sind für Paprika hervorragend. Außerdem ist es wichtig, dass sie möglichst dunkel und trocken gelagert wird. Ist es zu feucht, verliert sie schnell an Nährstoffen und wird matschig oder setzt sogar Schimmel an. Daher kann das Gemüsefach des Kühlschranks unter Umständen nur für wenige Tage ein guter Aufbewahrungsort sein.

Interessantes: Spritzpaprika ist der Gemüsepaprika nicht unähnlich, aber sie unterscheidet sich auch: Im Vergleich schmeckt sie – vor allem rote Exemplare – süßlich und besticht mit einer feineren Schale. Dadurch eignet sie sich etwas besser als ihre Verwandte für Gerichte, bei denen sie püriert wird.

Rezept: Das türkische Fingerfood darf nicht nur auf veganen Speiseplänen fehlen: Für Cig Köfte wird Bulgur mit Tomaten, Spitzpaprika und Gewürzen verfeinert. Das schmeckt nicht nur super lecker, sondern ist auch unkompliziert selbst gemacht. So geht's!

Mais

Lagerung: Sofern die Maiskolben noch von Hüllblättern umgeben sind, halten sie sich problemlos mehrere Tage im Kühlschrank, da sie einen natürlichen Schutz für den Kolben mit seinen Körnern bilden und vor Austrocknung schützen. Sind die Hüllblätter bereits entfernt oder der Mais schon recht trocken, sollte er innerhalb von zwei Tagen verbraucht werden.

Interessantes: Mais ist eine der wichtigsten Kulturpflanzen neben Weizen und Reis. Mais bezeichnet dabei meistens Zuckermais, dieser wird nämlich am meisten gegessen. Die andere Maissorte, die für uns Menschen zum Verzehr geeignet ist, kennst du sicherlich aus dem Kino: Es handelt sich um den sogenannten Puffmais, der für Popcorn verwendet wird.

Saisonales Obst und Gemüse im August

Frisches Obst und Gemüse im August

Jede Menge buntes Obst und Gemüse gibt's auch im August – von Heidelbeeren über bunte Karotten bis hin zu knackig grünem Romanesco. Warum Letzterer ein wahres Kunstwerk ist, Karotten nicht nur orange sind und wieso Stangenbohnen auf gar keinen Fall roh gegessen werden sollten, berichten wir im Folgenden. Dazu gibt's natürlich auch Tipps zur besten Lagerung und den einen oder anderen Rezeptvorschlag.

Heidelbeeren

Lagerung: Frische Heidelbeeren sind etwa eine Woche im Gemüsefach des Kühlschranks lagerfähig. Achtet jedoch darauf, dass keine schlechten Heidelbeeren dabei sind, denn so werden die anderen auch schneller schlecht. Natürlich kannst du die Beeren auch einfrieren und so länger haltbar machen.

Interessantes: Wusstest du, dass zwischen sogenannten „echten Heidelbeeren“ und „Kulturheidelbeeren“ unterschieden wird? Kulturheidelbeeren sind ursprünglich aus Nordamerika und größer als die echten Heidelbeeren. Außerdem ist lediglich ihre Schale blau, während das Fruchtfleisch weißlich ist. Die echte Heidelbeere hingegen enthält färbende Anthocyane nicht nur in der Schale, sondern auch im Fruchtfleisch.

Rezept:  Heidelbeeren passen toll zu Müsli oder auch als Topping auf Pfannkuchen mit Vanille-Creme, sowohl im frischen als auch im aufgetauten Zustand.

Stangenbohnen

Lagerung: Stangenbohnen sind recht unkompliziert in der Lagerung. Im Kühlschrank bleiben sie zwei bis drei Tage frisch. Sie lassen sich aber auch hervorragend einfrieren. Dazu waschen und für etwa 5 Minuten blanchieren. Anschließend abschrecken und einfrieren, sobald sie abgekühlt sind.

Interessantes: Grüne Bohnen sollten immer gekocht werden, denn im rohen Zustand enthalten sie den Stoff Phasin, welcher giftig ist. Diesen kann man ganz einfach unschädlich machen und die Bohnen für 8 Minuten kochen. Ob sie fertig gekocht sind, kann man mit der Quietsch-Probe überprüfen: Wenn beim Hereinbeißen in eine Bohne kein quietschender Ton entsteht, sind sie fertig gekocht. Gibt es hingegen einen Quietschton, sollten die Bohnen weitere ein bis zwei Minuten kochen.

Romanesco

Lagerung:  Im Kühlschrank kann Romanesco etwa 4 Tage gelagert werden. Die Hüllblätter sollten nicht entfernt werden, da diese ein natürlicher Schutz sind und Kohl so besser frisch bleibt.

Interessantes: Entgegen der weit verbreiteten Annahme ist der Romanesco keine Kreuzung aus Blumenkohl und Brokkoli, sondern eine Form des Blumenkohls. Bereits seit Jahrhunderten wird er in der Umgebung Roms angebaut, daher auch sein Name. Der Kohl ist außerdem ein wahres Kunstwerk: Zum einen sehen die einzelnen Türmchen des Romanescos wie der ganze Romanesco aus – dies wird als Selbstähnlichkeit bezeichnet. Zum anderen ist jedes Türmchen eine Fibonacci-Spirale, denn die Türmchen sind so angeordnet, dass keins senkrecht über einem anderen wächst. Auf diese Weise nutzt die Pflanze das Licht optimal aus.

Karotten

Lagerung:  So schön das Grün an Karotten ist: Zur Lagerung sollte es entfernt werden, denn es entzieht dem Gemüse die Feuchtigkeit und lässt es so schneller weich werden. Karotten mögen es dunkel, kühl und leicht feucht. Somit sind die im Gemüsefach gut aufgehoben. Sollten sie doch an Knackigkeit verloren haben: Für einige Stunden in Wasser legen, so saugt sich das Wurzelgemüse wieder mit Flüssigkeit voll und wird knackig.

Interessantes: Orangefarbene Karotten sind bei uns am bekanntesten. Tatsächlich gibt es daneben aber noch weiße, gelbe, rote und sogar violette Karotten. Die orange Farbe erhalten Karotten von dem orange-roten Farbstoff Beta-Carotin, welcher im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Violette Karotten hingegen erhalten ihre Farbe durch den Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Tatsächlich hängt die Färbung von mehreren Faktoren ab, z.B. der Sorte, Kulturbedingungen und auch der Witterung.

Rezept:  Besonders lecker mit einem Hauch von Curry: unsere Karotten-Ingwer-Suppe. Auch eine Quiche mit Karotten, Zucchini und Aubergine können wir empfehlen.

Saisonales Gemüse und Obst

Heimisches Obst und Gemüse im Juli

Der Juli bringt jede Menge frisches Obst und Gemüse mit sich. Besonderes Highlight: Stachelbeeren und Kirschen aus der Region, die werden am liebsten direkt vernascht. Tipps zur richtigen Lagerung und den ein oder anderen unterhaltsamen Fakt für die nächste Gartenparty haben wir auch parat. Viel Spaß beim saisonalen Schlemmen!

Staudensellerie

Lagerung: Staudensellerie lässt sich im Kühlschrank hervorragend lagern und kann dort bis zu zwei Wochen frisch und knackig bleiben. Sollte der Staudensellerie bereits angeschnitten sein, kann man ihn auch in ein feuchtes Tuch wickeln, auf diese Weise verliert er weniger Feuchtigkeit.

Interessantes: Bekannt ist das Gemüse vor allem für seine langen Blattstiele und seinen fein würzigen Geschmack. Dieser kommt von dem ätherischen Öl Appiin. Dieses und weitere in Sellerie enthaltenden ätherischen Öle können Viren und Pilze ausbremsen. Außerdem bringt Sellerie auch viele Vitamine und wertvolle Mineralien wie Kalium und Kalzium mit sich.

Rezept: Diese kalte Suppe ist nicht nur etwas für den Frühling, sondern sorgt für eine kleine Abkühlung an heißen Sommertagen.

Tomaten

Lagerung: Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank. Dort verlieren die Früchte schnell an Aroma, das durch eine Mischung flüchtiger Substanzen wie Aldehyde bestimmt wird. Eine Studie des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums bestätigt: In der Kälte von fünf Grad Celsius nimmt die Konzentration dieser flüchtigen Substanzen um 68 Prozent ab.

Daher: Lieber außerhalb des Kühlschranks lagern und sie nur an besonders heißen Tagen in die Kälte schicken. Am besten werden Tomaten in einer offenen Schale oder ähnlichem gelagert.  Ideal sind Temperaturen zwischen 12 bis 18 Grad und ein dunkler, luftiger Ort.

Interessantes: Tomaten gibt es das ganze Jahr? So scheint es jedenfalls, denn sie sind das ganze Jahr über in Läden erhältlich. Tatsächlich dauert die Saison bei uns nur von etwa Juli bis September an. Zu anderen Zeiten kommen sie aus beheizten Gewächshäusern oder aus wärmeren Ländern. 

Rezept: Lust mal etwas anderes auf dem Grill zu haben? Wir empfehlen gebackenen Feta mit Oliven und Tomaten – wird natürlich auch ganz klassisch im Backofen sehr lecker. 

Kirschen

Lagerung: Leider sind Kirschen ein kurzes Vergnügen, aber ein so leckeres! Nicht nur ist die Kirschsaison hierzulande recht kurz – sie dauert von Juni bis August, auch lassen sich Kirschen nur wenige Tage lagern. Bei der Lagerung ist es wichtig, dass sie trocken sind. Auf gar keinen Fall sollten die roten Früchte in einem Plastikbeutel oder einem anderen Gefäß gelagert werden, in dem die Luft nicht zirkulieren kann. Besser ist es, sie beispielweise in einer mit Küchenpapier ausgelegten Schale zu lagern, sodass etwaige Flüssigkeit aufgesaugt werden kann.

Interessantes: Schonmal gehört, dass man kein Wasser trinken soll, nachdem man Kirschen gegessen hat, weil diese Kombination Bauchschmerzen verursacht? Keine Sorge, das stimmt so nicht, oder zumindest nicht mehr. Diese Aussage stammt aus einer Zeit, in der das Trinkwasser noch nicht so sauber wie heute, sondern mit Keimen und Bakterien belastet war: Aß man Kirschen und trank danach das unsaubere Wasser, begannen die Kirschen im Bauch hin und wieder an zu gären und verursachten Bauchschmerzen.

Stachelbeeren

Lagerung: Stachelbeeren sollten, so wie andere Beeren auch, erst kurz vor dem Verzehr gewaschen werden, da sich durch die Feuchtigkeit schneller Schimmel bilden kann. 

Ungekühlt sind Stachelbeeren – abhängig von der aktuellen Temperatur - etwa drei Tage haltbar. Im Kühlschrank hingegen bis zu einer Woche. Wem das zu kurz ist, friert die Beeren einfach ein, so können sie das ganze Jahr vernascht werden. Dafür ist es wichtig, dass sie trocken sind. Damit die Beeren beim Einfrieren nicht zusammenkleben, können sie vorgefroren werden. Dazu werden die Beeren verteilt auf einem Teller oder Blech für 2-3 Stunden eingefroren. Anschließend können sie in eine Box oder einen Beutel gefüllt werden.

Wenn du selbst Stachelbeeren im Garten hat, solltest du sie nur im reifen Zustand ernten, denn sie reifen nicht nach.

Interessantes: Stachelbeeren zählen zu den beliebtesten Beeren. Ihr Geschmack ist je nach Sorte eher säuerlich oder süß. Schon seit dem 14. Oder 15. Jahrhundert werden Stachelbeeren kultiviert. Die ursprüngliche Heimat der Stachelbeere wird im Himalaya-Gebiet vermutet. 

Saisonales Gemüse und Obst

Saisonales Obst und Gemüse im Juni

Im Juni gibt es neben frischen Erdbeeren, unter anderem fruchtig sauren Rhabarber und leuchtend bunten Mangold aus heimischem Anbau. Die Regale unserer Obst- und Gemüseabteilungen werden zunehmend bunter. Damit dein Obst und Gemüse möglichst lange frisch bleibt, haben wir praktische Lagerungstipps, sowieso interessante Fakten und einige Rezeptideen gesammelt.

Übrigens: In unseren BIO COMPANY-Märkten findest du im Bereich Obst und Gemüse natürlich ein breites Angebot an saisonalem und regionalem Obst und Gemüse in Bio-Qualität.

Rhabarber

Lagerung: Bei Zimmertemperatur gelagert, verdirbt Rhabarber sehr schnell. Innerhalb von nur 24 Stunden kann er schon erste Anzeichen von Fäule zeigen. Damit das nicht passiert, sollte er wie Spargel gelagert werden: In ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank. So verliert er nicht an Feuchtigkeit und bleibt knackig frisch.

Interessantes: Fruchtig sauer schmeckt Rhabarber, weswegen er oft als Obst eingeordnet wird. Tatsächlich handelt es sich bei den Blattstielen aber um eine Gemüsesorte. Wer hätte es gewusst?

Rezept: Der saure Rhabarber passt hervorragend zu Süßspeisen. Einer unserer Favoriten ist ein sommerlicher Rhabarber Crumble mit Vanillecreme – Vanilleeis passt aber auch sehr gut.

Erdbeeren

Lagerung: Wer kennt es nicht? Die leckeren Beeren frisch gekauft und am nächsten Tag schimmelt schon eine. Um dem vorzubeugen, gibt’s eine einfache Methode. Erdbeeren sortieren und waschen. Eine Schüssel mit 2/3 Wasser und 1/3 Apfelessig füllen und die Erdbeeren einige Minuten darin baden. Durch den Essig werden Bakterien abgetötet. Anschließend die Beeren abwaschen, trocknen und kühl lagern. Jetzt sind die Beeren länger haltbar!

Rezept: Auf der Suche nach einem Dessert und es muss schnell gehen? Wir empfehlen Ricottacreme mit frischen Erdbeeren.

Mangold

Lagerung: Wie viele andere Gemüsesorten sollte auch Mangold möglichst bald verzehrt werden. Um ihn aber frisch zu halten, ist es wichtig, dass er kühl und feucht gelagert wird. Dazu kann er in ein feuchtes Tuch eingeschlagen werden und im Gemüsefach aufbewahrt werden. Auf diese Weise hält er etwa zwei bis drei Tage. Für eine längere Haltbarkeit kann man ihn natürlich auch einfrieren: Dazu putzen, schneiden und ein bis zwei Minuten blanchieren. Danach kurz abschrecken mit kaltem Wasser, abtropfen lassen und in einer Box oder eine Beutel einfrieren.

Interessantes: Mangold war bis ins 19. Jahrhundert sehr beliebt in Europa. Doch dann wurde der Spinat populär und der Mangold geriet in Vergessenheit. Mittlerweile feiert er ein kleines Comeback – kein Wunder, schließlich ist das Blattgemüse nicht nur wunderschön knallig bunt, sondern auch aromatisch und würzig!

Rezept: Lecker schmeckt Mangold zum Beispiel zu zartem Roastbeef mit Parmesan. Wer es lieber rein pflanzlich mag, kann unseren Quinoasalat mit Sprossen und Tahindressing probieren.

Kohlrabi

Lagerung: Kohlrabi hält sich bei richtiger Lagerung etwa eine Woche. Im Gemüsefach deines Kühlschrankes ist er gut aufgehoben. Damit der Kohlrabi nicht frühzeitig beginnt auszutrocknen, ist es ratsam, alle Blätter und Stiele zu entfernen.

Interessantes: Kohlrabi gibt es nicht nur in hellgrün, sondern auch in violetter Farbe. Im Gegensatz zu anderen Gemüsearten hat die Färbung allerdings keinen nennenswerten Einfluss auf den Geschmack.

Lauchzwiebeln

Lagerung: Lauchzwiebeln verfügen beim Kauf noch über ihre Wurzeln, dies kann man sich bei der Lagerung zunutze machen. Stellt man sie in Wasser, versorgen sie sich selbst und bleiben länger knackig und frisch. Wichtig: Täglich das Wasser erneuern. Auch im Gemüsefach des Kühlschrankes können sie gelagert werden, hier können sie aber schneller ihre Knackigkeit verlieren.

Interessantes: Stellt man den Wurzelanfang von Lauchzwiebeln in Wasser, fangen sie nach kurzer Zeit an, ihre Wurzeln nachwachsen zu lassen. Nach einiger Zeit kann man sie in Erde pflanzen.

Saisonkalender Obst und Gemüse im Mai

Saisonales Obst und Gemüse im Mai

Wir starten im Wonnemonat Mai. Hier gibt es ein paar Tipps, wie weißer Spargel, Äpfel, Kräuterseitlinge, Minze und Radieschen länger frisch bleiben und andere interessante Infos. Es erwarten dich außerdem passende Rezeptideen. Guten Appetit!

Weißer Spargel

Lagerung: Spargel sollte ungeschält gelagert werden. Kontrolliere den Spargel zuerst und sieh nach, ob alle Stangen noch gut aussehen. Sortiere Stangen, die bereits faule Stellen haben, direkt aus. Wickle den Spargel in ein sauberes, feuchtes Küchentuch und lege ihn in das Gemüsefachs des Kühlschrankes. Dort bleibt er bis zu vier Tage frisch und knackig!

Interessantes: Wusstest du, dass es nicht nur weißen und grünen Spargel gibt, sondern auch violetten? Hierbei handelt es sich nicht um verschiedene Sorten. Die Farbe des Spargels hängt davon ab, wie viel Sonnenlicht der Spargel während des Wachstums ausgesetzt war. Weißer Spargel sieht unter der Erde kein Sonnenlicht und ist daher weiß. Durch Sonnenstrahlung wird weißer Spargel erst violett und anschließend grün.

Rezept: Weißer Spargel schmeckt nicht nur mit Kartoffeln, Schinken und Sauce Hollandaise, sondern passt auch hervorragend auch in einen frischen Frühlingssalat mit Erdbeeren.

Äpfel

Lagerung: Bei richtigen Bedingungen können Äpfel bis zu einem Jahr gelagert werden: Dafür sollten sie kühl und dunkel gelagert werden. Eine Temperatur zwischen 4 bis 10 Grad ist dabei ideal. Ein guter Ort dafür ist in vielen Fällen ein Keller, allerdings hat diesen nicht jede*r. Im Gemüsefach des Kühlschranks können Äpfel natürlich auch gelagert werden, allerdings kann es hier zu feucht werden, wodurch sie leichter faulen oder schimmeln. In diesem Fall die Äpfel also besser im Blick behalten. Generell ist wichtig zu beachten, dass Äpfel nicht gestapelt werden sollten, um Druckstellen zu vermeiden.

Interessantes: Äpfel geben das Reifegas Ethylen ab, wodurch der Reifeprozess von ihnen selbst und auch von anderem Obst oder Gemüse beschleunigt werden kann. Dies solltest du beachten, wenn du sie in eine Schale mit anderem Obst legt. Natürlich kannst du dir diese Eigenschaft auch zu Nutze machen: Früchte, die nachreifen müssen, einfach danebenlegen, dann geht’s schneller!

Rezept: Wir haben ein superleckeres Rezept für einen veganen Apfelkuchen vom Blech oder für herbstliche Apfelmuffins mit zimtigen Knusper-Crumble für dich.

Kräuterseitlinge

Lagerung: Auch Kräuterseitlinge werden idealerweise kühl gelagert. Wichtig ist bei ihnen, dass sie keinen Sauerstoffmangel erleiden und nicht gequetscht werden. Daher ist es empfehlenswert, sie unverpackt zu lagern. Wenn du sie im Gemüsefach lagerst, achte darauf, dass es nicht zu feucht ist, denn das tut ihnen nicht gut.

Rezept: Kräuterseitlinge haben eine bissfeste Konsistenz, die erhalten bleibt, egal ob roh zubereitet, angebraten oder gegrillt. Sie sind vielseitig einsetzbar: Goldbraun angebraten schmecken sie in Sommerrollen besonders gut. Ein Rezept für Sommerrollen mit Pilzen haben wir natürlich auch parat.

Frische Minze

Lagerung: Um frische Minze lange frisch zu halten, zuhause zu allererst von Verpackung und Gummiband befreien. Unten kurz anschneiden – so wie du es von Schnittblumen kennst – und anschließend in Wasser stellen. Je nach Temperatur kann die Minze so mehrere Tage frisch bleiben.

Frische Minze schmeckt besonders gut! Wenn du sie haltbar machen möchtest, kannst du sie trocknen oder auch einfrieren. Um das Aroma möglichst gut zu bewahren, einfach die ganzen Triebe einfrieren. Als Erfrischung im Sommer können auch einzelne Blättchen in Eiswürfeln eingefroren werden, macht sich super in Limonade oder im Hugo beim nächsten Grillabend.

Rezept: Probier doch einmal unsere frische Erbsen-Minz-Suppe!

Radieschen

Lagerung: Im Gemüsefach fühlen sich Radieschen am wohlsten. Damit sie lange knackig bleiben, sollten vor der Lagerung die Blätter entfernt werden, da diese den Radieschen selbst die Feuchtigkeit entziehen und somit schneller schrumpeln lassen. Sollten dies doch mal passieren, leg sie einfach für 1–2 Stunden ins Wasser, dann werden sie wieder knackig.

Rezept: Nicht nur die Radieschen selbst sind lecker, sondern auch ihre Blätter. Schon mal probiert? Wenn die Blätter jung und zart sind, passen sie gut in einen Salat. Dafür die Blätter waschen, trocken tupfen, nach Belieben klein schneiden und dazu geben. Oder lieber belegte Brote mit Radieschen?

Immer wissen, was gerade in Saison ist!

In unserem Newsletter erhältst du regelmäßig neben unseren Angeboten und spannenden Artikeln einen Überblick über saisonales Obst und Gemüse – jetzt anmelden!

Allgemeines zu saisonalem Gemüse und Obst

Geschmack und Nährstoffe

Frische Früchte aus dem Freiland schmecken einfach besser. Aber stimmt das wirklich und warum ist das so? Gemüse aus dem Freilandanbau weist eine höhere Trockenmasse auf als Gewächshauserzeugnisse, entsprechend größer ist damit die Menge an Nähr- und Aromastoffen. Die Bildung von Vitamin C und Zucker ist außerdem lichtabhängig; Produkte aus dem Gewächshaus haben also weniger dieser wertbestimmenden Inhaltsstoffe.

Schadstoffe

Auf Obst und Gemüse aus dem Freiland landen weniger Düngemittel und Pestizide. Sie benötigen einfach weniger Schutz und Unterstützung. Durch die intensive Düngung reichern sich unter Gewächshausbedingungen den Boden belastende Salze wie Nitrat an; diese müssen chemisch entfernt und ausgewaschen werden und können dadurch in das Grundwasser gelangen.

Ressourcen

Gemüse außerhalb der Saison anzubauen, ist mit einem Mehr an Energie- und Wasserverbrauch verbunden. Das liegt daran, dass die Pflanzen in Gewächshäusern oder unter Folientunneln gezüchtet werden. Im Treibhaus wird mehr als 30 Mal so viel Energie verbraucht wie beim Anbau im Freiland. Außerdem sind Transportwege bei regionalem Freilandobst & -gemüse automatisch kürzer.

Regionale Landwirtschaft

Mit dem Kauf saisonaler Freilandfrüchte kann jede*r die regionale Wirtschaft und kleinere Betriebe unterstützen. Die Überschaubarkeit und Transparenz der Handelsbeziehungen ist viel eher gegeben als beim Kauf von anderen Produkten. In der BIO COMPANY wird regionales Obst und Gemüse immer direkt im Markt gekennzeichnet.

Ein Saisonkalender für zuhause

Wenn du sicher sein willst, wann welches Obst und Gemüse reif wird und bereit zur Ernte ist, schau doch mal in den Saisonkalender, den wir für dich angefertigt haben.

Saisonkalender Obst und Gemüse