Eiweiße sind lebensnotwenig, denn als Bestandteil fast aller Organe regulieren Sie unseren Stoffwechsel. Hochwertige Eiweißquellen pflanzlichen Ursprungs liegen immer mehr im Trend und das nicht nur für Veganer. Im Gegensatz zu tierischen, sind pflanzliche Eiweiße wesentlich leichter verdaulich und können außerdem einfacher verstoffwechselt werden.
Pflanzliche Eiweiße liefern bis zu 20 verschiedene Aminosäuren. Dazu zählen die acht für den menschlichen Körper lebensnotwendigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Sie reparieren geschädigte Zellen und werden zum Aufbau neuer Muskelfasern, Hautzellen, Hormone und Enzyme benötigt.
Zu den bekannten pflanzlichen Eiweißspendern gehören Saaten, Kerne, Nüsse, Getreide und Hülsenfrüchte. Lupine zum Beispiel enthält alle 20 Aminosäuren, ihr Protein zählt zu den basischen Eiweißen. Basisches Eiweiß ist nahezu frei von harnsäurebildenden Purinen und aufgrund seines optimalen Aminosäureprofils und des hohen Mineralstoff- und Vitamingehalts besonders wertvoll. Wussten Sie, dass Blütenpollen zu den nahrhaftesten Energiespendern der Natur gehören? Allein ein Bienenvolk verzehrt zwischen 30 bis 50 kg des Kraftstaubs im Jahr. Pollen ist reich an Proteinen, freien Aminosäuren, Mineralien, Fetten, Kohlenhydraten und Vitaminen. Das rein pflanzliche Eiweiß des Pollens besteht zur Hälfte aus freien Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht eigenständig bilden kann und die für den Körper sofort verfügbar sind. Zu den Spitzenreitern in Sachen grünes Eiweiß gehört die nährstoffreiche Brunnenkresse. Zwei Gramm Eiweiß stecken in 100 Gramm des krautigen Kreuzblütlers.
Veröffentlicht am 23. Februar 2018