Die Berliner Vielfaltsbäckerei bereichert ihr Weihnachtssortiment mit kleinen Twists, macht das Bekannte interessanter – und das Interessante köstlicher. Dahinter stecken raffinierte Kombinationen, bewährte Techniken und ein internationales Team.
Weihnachten beginnt bei Beumer & Lutum im Januar: mit der Ideenfindung. Das Team passt Rezepturen an, entwickelt neu, perfektioniert – bis bereits Ende Mai die ersten Grundteige für Gewürzkuchen und Printen angesetzt werden. Im September findet das letzte Testbacken statt. Dann startet die arbeitsreichste, aber auch wunderbarste Zeit.
Das festliche Sortiment von Beumer & Lutum ist ein gelungener Mix aus klassischen und kreativen Stücken. Zum Beispiel die bewährte Elise auf der einen Seite, auf der anderen ihre Variation als schokoladiges Mandelgebäck mit Haselnussnoten. Fünf Raffinessen prägen das Weihnachtswerk der Bäckerei.
Dinkel & Vollkorn
Statt Weizen verwendet Beumer & Lutum meist Dinkel und seit kurzem auch immer mehr Roggenvollkornmehl. Das ist nicht nur nachhaltiger im Anbau, sondern auch intensiver im Aroma. Für lang anhaltende Freude auf der Zunge.
Gewürze & Kreativität
Die Begeisterung gehört den Mutigen. Wer traut sich sonst, einen Stollen mit Ingwer, Feigen und Cranberrys zu backen oder Spekulatius mit Koriander zu verfeinern? Beumer & Lutum akzentuiert gezielt. Nur die gelungensten Kombinationen kommen in den Verkauf.
Vegane Variationen
Besser ohne. Bereits ein Drittel der Weihnachtsprodukte ist rein pflanzlich. Ihre Rezepturen werden dafür völlig neu gedacht. Der Gewürzkuchen etwa orientiert sich zwar am Lebkuchen, entwickelt ihn aber unabhängig weiter – in eine kraftvollere Richtung.
Regionalität & Expertise
Vortrefflich verlässlich. Gutes Korn aus Brandenburg und die Erfahrung eines eingespielten Berliner Teams arbeiten Hand in Hand. Auf Schwankungen wird mit Qualität reagiert, auf neue Impulse mit Erfahrung. So gelingen selbst Exoten wie die Baseler Leckerli vorzüglich.
Internationale Inspiration
Ideen aus anderen Orten sind eine Spezialität der Bäckerei. Niederschlesische Liegnitzer etwa: Wer sie probiert – wird mit einem intensiven Kern aus Pflaumenmus und Honigmarzipan belohnt, mit einem sich ewig anfühlenden Mmmh-Moment.
Zartbitter umhüllt und saftig im Biss. Die tiefaromatische Elise gehört zu den beliebtesten Boten der Weihnachtszeit. Ein "Keinteiggebäck", das vor allem aus Nüssen, Schokolade, Marzipan, Eiweiß und Zucker besteht. Orangen- und Zitronennoten bringen Fruchtigkeit ins Geschmacksgeschehen. Köstlich komplex und einfach erfüllend.
Veröffentlicht am 11. Dezember 2025