Regionalpartner Gärtnerei Sannmann
Die demeter-Gärtnerei Sannmann - Bio-Gemüseanbau mit Tradition
Seit über 200 Jahren bewirtschaftet und pflegt die Gärtnerei Sannmann den fruchtbaren Boden im Hamburger Landschaftsschutzgebiet Vier- und Marschlande.
Bereits seit 1986 erzeugt Thomas Sannmann im Einklang mit Mensch und Natur gesunde und schmackhafte Lebensmittel mit den an-spruchsvollen Methoden des bio-dynamischen Demeter-Anbaus.
Heute kultiviert der Familienbetrieb gemeinsam mit 20 Mitarbeitern und 2 Auszubildenden über 40 Gemüsearten, Kräuter und Salatspezialitäten.
Auf 11 Hektar Freiland- und 20.000 Quadratmeter Gewächshausfläche werden alte, regionale Sorten erhalten, neue samenfeste Sorten dem Standort angepasst und die Anbauverfahren stetig weiterentwickelt, um das ganze Jahr frisches Demeter-Gemüse in bester Qualität anbieten zu können.
Philosophie
Als Thomas Sannmann vor 24 Jahren die Gärtne-rei in vierter Generation übernahm, entschied er sich für die biologisch-dynamische Arbeitsweise und Philosophie nach den Prinzipien der Demeter-Bewegung. Sein Motto ist: »Lebenskraft für Mensch und Erde«.
Für Gärtnermeister Sannmann ist die bio-dynamische Wirtschaftsweise die wertvollste und konsequenteste Methode, um Boden, Pflanzen und Tiere zu pflegen und hochwertige Lebensmittel zu erzeugen. Eine Methode, die fähig ist, die Lebensgrundlagen auf dieser Erde zu sichern und den Menschen in seinem positiven Wirken zu stärken.
Demeter Gärtner und Bauern führen ihre Höfe nach den Kosmos- und Naturerkenntnissen durch Rudolf Steiner als einen lebendigen Organismus. Jeder Hof wird als geschlossener Kreislauf gesehen, der das lebendige Zusam-menspiel zwischen Boden, Pflanze, Tier und Mensch umweltgerecht und ressourcenschonend fördert.
Arbeitsweise
Verantwortung für die Gesundheit von Mensch und Erde bedeutet für Thomas Sannmann die aktive Unterstützung und Gestaltung der Lebensprozesse: „Wir arbeiten im Einklang mit unseren Tieren und Pflanzen. Anbau, Pflege und Ernte ist bei uns reine Handarbeit: Für ein gesundes Pflanzenwachstum schaffen wir Lebensraum für Nützlinge, arbeiten mit vielfältigen Fruchtfolgen, stärken Boden und Pflanzen durch Kompost und Kräuterextrakte.“
Eigene Kompostherstellung
„Unsere Mutterkuhherde liefert den wertvollen Mist für den Kompost, der mit den bio-dynamischen Präparaten aus Heilpflanzen ange-reichert wird. Dadurch wird der Boden nachhaltig fruchtbarer, lebendiger und die Humusschicht wächst. Beim Anbau der Pflanzen achten wir auf die gestaltenden Kräfte des Kosmos und beachten dabei die günstigsten Aussaatzeiten, damit unsere Pflanzen optimal reifen und ihr volles Aroma entwickeln können.“
Sannmanns feine Wildsalate
Sie heißen Agano, Beta, Hirschhornwegerich, Mizuna Rübstiel, Picanto, Postelein und Wilde Rauke und sind aufgrund ihres interessanten Geschmacks und ihres attraktiven Aussehens eine Bereicherung der regionalen Salatpalette.
Gärtnermeister Thomas Sannmann experimentiert seit einigen Jahren mit dem Anbau dieser italienischen, asiatischen und alten heimischen Salatsorten. „Ich war auf der Suche nach gesunden und geschmackvollen Alternativen“, so der Salatexperte, „die gut mit den hiesigen Anbaubedingungen zurechtkommen.“
Bei seiner Suche legte Sannmann neben einem hohen Vitamingehalt besonderen Wert auf Geschmack, Form und Farbe – das Auge isst schließlich mit.
Picanto mit rotgeäderten Blättern ist eine samenfeste Sorte aus Demeter Züchtung. Sein scharf-würziges Aroma erinnert an Senf. Die dekorativen Blätter lassen sich auch als leckerer Brotbelag genießen.
Mizuna Rübstiel, die Vitamin-C-Bombe aus Ostasien, hat eine Geschmack zwischen Broccoli und Rucola. Die dekorativen Blätter sind hellgrün gezahnt mit weißen Blattstielen. In der asiatischen Küche wird dieses Salat-Gemüse im Wok kurz angebraten und mit Knoblauch, Soja oder Zwiebeln gereicht.
Agano ist sehr dekorativ mit seinen tief eingeschnittenen dunkelroten, im unteren Bereich grünen Blättern. Dieser Asia-Salat aus der japanischen Provinz Agano liegt im Geschmack zwischen Picanto und Mizuna Rübstiel.
Wilde Rauke stammt aus dem Mittelmeerraum und war den Römern schon vor Christi Geburt bekannt. Die gezackten an Löwenzahn erinnernden Blätter schmecken angenehm kräftig bis scharf und wirken belebend auf den Organismus. Sie werden roh in Mischsalaten verwendet oder als Würzkraut, z. B. auf Pizzen.







